Freitag, 25. Januar 2013

Schneeweisschen und Rosenrot

Draussen ists bitterkalt. Doch ich kann auch diesen Minustemperaturen etwas abgewinnen. Denn endlich sind die Bedingungen wieder einmal perfekt, um Eiswindlichter herzustellen. Dazu fülle ich ein Gefäss mit ca. 1/4 Wasser, stelle ein kleineres Glas hinein, beschwere dieses leicht und befestige es mit Klebeband am Rand des grösseren Gefässes - so dass es einigermassen mittig und gerade im Wasser steht. Dann fülle ich den Rest des grossen Gefässes mit Wasser und kleinen Naturschätzen wie Beeren oder Ästen. Über Nacht draussen gefrieren lassen. Danach kurz an die Wärme nehmen und schon lässt sich das Eiswindlicht ganz einfach aus der Form trennen.


Diesmal habe ich das Windlicht mit Zweigen des Winterschneeballs (Viburnum farreri) dekoriert. Ich liebe diesen Strauch. Sogar im tiefsten Winter verzaubert er uns mit zartrosa Blüten.



Mit der letzten Impression dieser Naturschönheit wünsche ich euch ein feines Winterwochenende. Machts euch gemütlich!
♥-Gruss, Wanda

Montag, 21. Januar 2013

Wenn Miss Pink für Missis Pf näht

Diesen Winter war ich zu einem wunderbar gemütlichen Fondue-Nachmittag im Zürcher Oberland eingeladen - gemeinsam mit fünf fotobegeisterten Powerfrauen. Eine von ihnen beinahe eine Namensvetterin: Miss Pink, die an der Nähmaschine, im Nagelstudio und hinter der Kamera gleichermassen kreativ ist.

So stattet sie ihre Freundinnen nicht nur mit herrlich bunten Fingernägeln aus, sondern auch mit individuell genähten Trageriemen für die Fotokamera. Kein Wunder, musste ich nach diesem Nachmittag für meine Canon-Dame auch einen solchen haben.


Vor ein paar Tagen dann die grosse Freude, als eine liebe Botin meinen Sternchenriemen überlieferte. Miss Pink hatte ihn sogar ganz persönlich für mich beschriftet - welch eine Überraschung! Vielen lieben Dank nochmals an dieser Stelle!

Wenn ihr in Miss Pink's Kreationen stöbern wollt oder auch unbedingt einen solchen Kameratrageriemen braucht, empfehle ich euch ihre Facebook-Seite.

Sonntag, 13. Januar 2013

Einfach Spitze

Aus lauter Vorfreude auf die angekündigten Winterflöckchen, musste ich dieses Wochenende auch drinnen etwas Filigranes in Schneeweiss kreieren. Die Schälchen aus alten Spitzendeckchen wollte ich eigentlich schon lange mal basteln - und war erstaunt, wie leicht das ging.


Salat- und Frühstücksschüsseln aus der Küche hielten als Formgeberinnen her. Ich umwickelte sie mit Klarsichtfolie, legte das Deckchen drauf und bepinselte es mit Textilverstärker. Geht aber auch mit normalem Tapetenkleister. Über Nacht trocknen lassen, vorsichtig ablösen - fertig! Wenn das Schälchen noch etwas instabil ist, kann man es auch auf der Innenseite nochmals bepinseln.


Weil ich noch mehr Spitzen zur Hand hatte, formte ich aus Draht dieses Herz und "bespannte" es mit einem weiteren Deckchen. Die Idee habe ich aus dem Buch "Aus Alt wird Neu - Weihnachten", das auch viele tolle Deko-Ideen für die Zeit nach Weihnachten bereit hält, wie ich finde.


In meinem "Spitzenrausch" mussten kurzerhand noch Drahtkleiderbügel aus der Reinigung aufgehübscht werden, die ich mit breitem Spitzenband umnähte.


So und jetzt gehts ab auf ein langen Spaziergang mit meinem Mister Pf und Nachbars Golden-Retriever-Hündin. Ein paar Flöckchen tanzen schon - ich freue mich! Und wünsche euch allen einen gemütlichen Sonntag!
♥-Gruss, Wanda

Samstag, 5. Januar 2013

Würziger Wintergruss aus dem Garten

Zugegeben: Der Salbei fristet ein etwas tristes Dasein in unserem Garten. Vor allem im Winter erhält er nicht grade viel Beachtung. Dabei wuchert er doch so fleissig vor sich hin und hat mich schon vor so mancher Erkältung bewahrt. Tja und dann kam die vergangenen Tage noch ein böser Föhnsturm und hat ihm ein paar Zweiglein abgeknickt.

Höchste Zeit also, um dem duftenden Herrn etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Die Blätter der abgebrochenen Äste habe ich für einmal nicht in der Küche verarbeitet, sondern dekorativ in Szene gesetzt.



Die Blätter pinnte ich mit kleinen Stecknadeln auf einer Styroporkugel fest. Besonders schnell gehts, wenn man die Kugel danach zur Dekoration in ein Gefäss stellt - so braucht man das letzte Viertel nicht mehr zu bearbeiten. Am besten, ihr beginnt mit zarten Blättchen ganz oben und werdet danach immer grösser.


Mittwoch, 2. Januar 2013

Upcycling - Kerzenreste wiederverwerten

Und schon sind wir mitten im neuen Jahr. Seid ihr alle gut gerutscht und sanft im 2013 gelandet? Ich nutzte die gemütliche Faulenzstimmung am gestrigen Neujahrstag für ein kleines DIY-Projekt.

Da ich Kerzen über alles liebe - vor allem im Winter muss bei uns zuhause immer ein Lichtlein brennen - fallen bei uns entsprechend viele Wachsreste an. Diese werfe ich aber nicht fort, sondern sammle sie, um daraus neue Kerzen zu giessen. Was es dazu alles braucht, findet ihr weiter unten... Hier zuerst das Endresultat meines "Upcyclings".


Man nehme...
Eine alte Pfanne vom Flohmarkt
Eine grosse Blechdose
Diverse Gläser/Gefässe
Kerzendocht (Dochtschnur möglichst dünn wählen, so russt die Kerze weniger stark)
Holzspiesse
Kerzenreste in beliebigen Farben


Und so geht's...
Kerzenresten in die Blechdose geben und im Wasserbad schmelzen.
Wichtig: Wachs nie direkt in der Pfanne erhitzen, da es sich sonst enzünden kann!




In der Zwischenzeit die Gefässe vorbereiten. Die zwei geraden Gläser dienen mir als Giessgefässe für "normale" Kerzen. Die Kerze im Sektglas wird dann auch gleich dort drin angezündet. Hübsch sehen auch Kerzen aus, die in alten Backförmchen flackern dürfen. Die Dochtschnur entsprechend der Gefässhöhe zuschneiden, an den Holzspiess binden, ins Gefäss hängen lassen.
Tipp: Wenn sich die Dochtschnur kringelt, diese einfach kurz ins flüssige Wachs tunken, dann wird sie steif und hängt gerade nach unten.


Wenn das Wachs vollständig geschmolzen ist, sorgfältig in die Gefässe giessen. Eventuell beim Ausgiessen mit z.B. einem Löffel allfällige Dochtreste und Russpartikel zurückhalten. Die neu kreierten Kerzen trocknen lassen. Ist das Wachs vollständig getrocknet, bildet sich gerne eine kleine Einsenkung. Wenn diese stört, einfach nochmals mit geschmolzenem Wachs in derselben Farbe auffüllen. Über Nacht vollständig durchtrocknen lassen.


Sind die Kerzen über Nacht schön hart geworden, lassen sie sich kopfüber mit ein wenig Ruckeln am Docht aus dem Gefäss schütteln. Fertig sind die neuen alten Lichtlein! Wollt ihr möglichst lange Freude dran haben, die Kerzen an einem kalten Ort aufbewahren und eventuell erst nächstes Jahr verwenden.